Fragen und Antworten

Sicherheit und Zusammenleben

Ganz einfach: Wer schlägt, bedroht oder andere mit Waffen einschüchtert, muss sofort gestoppt werden – und das muss spürbare Konsequenzen haben.

Erst das Opfer schützen, dann über den Täter reden. Schulen brauchen klare Regeln, Rückendeckung für Lehrer und bei Straftaten auch die Polizei. Unterrichtsausschluss, Klassen- oder Schulwechsel sind heute schon möglich – diese Möglichkeiten müssen auch genutzt werden.

Wo Schulwege oder Treffpunkte zum Problem werden, braucht es zu den kritischen Zeiten sichtbare Polizei und sichere, gut beleuchtete Wege.

Denn wer morgens zur Schule geht, soll sich Gedanken über die nächste Mathearbeit machen – und nicht darüber, ob er heil nach Hause kommt.

Das funktioniert aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen: Schule, Eltern, Bezirksamt und Sicherheitskräfte. Dafür braucht es ein klares Signal und den politischen Willen des Senats. Mit der AfD wird es dieses Signal geben.

Nein. Die entscheidende Frage ist viel einfacher: Wer darf nach unseren Gesetzen in Deutschland leben und bleiben?

Wer ein Aufenthaltsrecht hat, weil er hier arbeitet, studiert, mit seiner Familie lebt oder Schutz genießt, kann selbstverständlich bleiben. Wer dagegen kein Bleiberecht hat und ausreisepflichtig ist, muss Deutschland auch wieder verlassen. Eine Duldung darf nicht zum Dauerzustand werden.

Darüber gibt es unterschiedliche politische Vorstellungen. Die Linke fordert ausdrücklich offene Grenzen. Das kann man politisch vertreten. Die AfD sieht es anders: Deutschland muss selbst entscheiden können, wer einreist und dauerhaft bleibt.

Natürlich kann jeder Deutschland besuchen, studieren oder hier arbeiten, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Aber daraus folgt nicht automatisch ein Anspruch darauf, dauerhaft vom deutschen Sozialstaat finanziert zu werden.

Offene Grenzen oder geregelte Einwanderung – das ist der Unterschied. Ich halte geregelte Einwanderung für vernünftig und notwendig.

Nein – diese pauschale Zuschreibung halte ich für falsch.

Das Wort „rechtsextrem“ wird in Deutschland inzwischen so häufig und so weitgehend als politisches Etikett verwendet, dass es zunehmend an Trennschärfe verliert. Konservative, nationale oder migrationskritische Positionen werden heute teilweise unter einen Extremismusbegriff gefasst, obwohl sie sich innerhalb des demokratischen und verfassungsrechtlichen Meinungsspektrums bewegen.

Gerade deshalb muss man sauber unterscheiden: zwischen einer unbequemen oder zugespitzten politischen Position und einer tatsächlichen Bestrebung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung. Nicht alles, was rechts von CDU oder CSU steht, ist deshalb rechtsextremistisch.

Auch juristisch ist die Behauptung, die Bundes-AfD sei „gesichert rechtsextremistisch“, derzeit unzutreffend. Das Verwaltungsgericht Köln hat dem Bundesamt für Verfassungsschutz am 26. Februar 2026 untersagt, die Bundespartei bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens in erster Instanz so einzustufen, zu behandeln oder diese Einstufung öffentlich zu verbreiten. Das Gericht sah zwar einen starken Verdacht hinsichtlich einzelner Bestrebungen, konnte aber eine entsprechende Prägung der Gesamtpartei im Eilverfahren gerade nicht feststellen.

Wie vorsichtig man mit pauschalen Etiketten sein sollte, zeigte zuletzt ausgerechnet die Verfassungsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf bei „Markus Lanz“ am 10. September 2026. Mit Blick auf die Diskussion über AfD-Positionen sagte sie:

„Wir müssen mal aufpassen, diesen ethnisch-abstammungsmäßigen Volksbegriff per se als verfassungswidrig anzusehen. Das ist nicht so.“

Sie unterschied ausdrücklich zwischen verfassungswidrigen Forderungen – etwa einer Ausweisung deutscher Staatsbürger wegen ihrer Herkunft – und zulässigen politischen Forderungen, etwa der Abschiebung ausreisepflichtiger Ausländer oder einer Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts.

Mein Maßstab ist deshalb nicht das politische Etikett, sondern das Grundgesetz. Eine Position ist nicht deshalb extremistisch, weil politische Gegner sie so nennen. Entscheidend ist, ob sie sich innerhalb unserer freiheitlichen demokratischen Ordnung bewegt.

Ja – sie verstanden sich als nationale Sozialisten. Im Gegensatz zu den internationalen Sozialisten im marxistischen Sinn.

Die Nationalsozialisten wollten Klassenunterschiede innerhalb ihrer sog. „Volksgemeinschaft“ zurückdrängen, den Einzelnen dem Staat und der Gemeinschaft unterordnen und betrieben eine starke Sozial- und Umverteilungspolitik. Historiker Götz Aly beschreibt dieses System deshalb ausdrücklich als „nationalen Sozialismus“. Finanziert wurde es allerdings zunehmend durch Enteignung, Raub, Ausbeutung und schließlich Krieg. Auf solche Entwicklungen und Vorzeichen sollte man immer achten, wenn sie wieder auftreten.

Kommunisten und Sozialdemokraten wurden ebenso bekämpft wie liberale und konservative Gegner. Der Nationalsozialismus war deshalb weder einfach „links“ noch einfach „bürgerlich-konservativ“. Er war eine eigene, totalitäre Verbindung aus Nationalismus, Rassismus, Sozialpolitik und Führerstaat.

Harald Martenstein formulierte es 2026 deutlich:

„Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist wirklich ein historischer Analphabet. Aber das wäre verzeihlich. Unbildung ist ja kein Verbrechen.“

Geschichte wird nicht klarer, wenn man sie in heutige Schubladen presst. Man muss genauer hinschauen.

Demokratie ist kein geschützter Begriff oder Wert. Wem ist bekannt, dass Nordkorea offiziell „Demokratische Volksrepublik Korea“ heißt? Den meisten nicht. Und auch die DDR hieß bekanntlich „Deutsche Demokratische Republik“.

Das zeigt schon das Problem: Nur weil irgendwo „Demokratie“ draufsteht, muss noch lange keine Demokratie drin sein. Das Wort selbst ist kein Gütesiegel.

Und bei „unserer Demokratie“ werde ich erst recht hellhörig. Wessen Demokratie ist denn damit gemeint? Unsere, eure, meine – oder vielleicht doch nur die Demokratie derjenigen, die gerade politisch bestimmen?

Für mich ist das einfacher: Demokratie gehört allen. Entscheidend sind freie Wahlen, Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und die Möglichkeit, eine Regierung auch wieder abzuwählen.

Deshalb schaue ich weniger darauf, wer besonders oft von „unserer Demokratie“ spricht – sondern darauf, wie demokratisch er tatsächlich handelt.

Die AfD ist keine sozialistische Partei – sonst wäre ich nicht Mitglied.

Der Unterschied lässt sich bildhaft erklären: Der konservative, verantwortungsbewusste Ingenieur schaut sich zuerst den Ofen an. Wie funktioniert er? Wie kann er mit weniger Energie mehr leisten? Wie können wir mit denselben Ressourcen mehr Kuchen backen?

Das ist für mich konservatives Denken: erhalten, verbessern, effizienter machen und sorgsam mit dem umgehen, was vorhanden ist.

Der sozialistische Ansatz setzt bei der Umverteilung an: Er will den Kuchen verteilen.

Natürlich ist Politik komplizierter als ein Backofen. Aber das Bild zeigt den Unterschied: Die AfD setzt auf Eigenverantwortung, Wettbewerb, technische Innovation und Soziale Marktwirtschaft.

Bevor man darüber streitet, wie der Kuchen verteilt wird, sollte man dafür sorgen, dass der Ofen funktioniert, die Energie bezahlbar ist – und genügend Kuchen gebacken wird.

Wenn es weitergeht wie bisher, gibt es irgendwann immer weniger Menschen und Unternehmen, die sich um den Ofen kümmern. Dann wird auch der Kuchen kleiner.

Natürlich kann man Leistungen und Produkte aus dem Ausland einkaufen. Aber auch dafür gilt eine einfache Frage: Womit wollen wir sie bezahlen, wenn wir selbst immer weniger erwirtschaften?

Wer wissen will, wofür die AfD tatsächlich steht, sollte deshalb nicht zuerst ihren politischen Gegnern zuhören, sondern selbst in das Grundsatz- und Wahlprogramm schauen.

Das lässt sich heute sogar ganz einfach ausprobieren: Das Grundsatzprogramm oder das aktuelle Bundeswahlprogramm der AfD als PDF herunterladen, einer KI geben und fragen:

Prompt: „Prüfe ausschließlich anhand dieses Programms, ob die AfD sozialistische Bestrebungen verfolgt. Untersuche insbesondere Privateigentum, Eigentum an Produktionsmitteln, freie Preisbildung, Wettbewerb, Planwirtschaft, Verstaatlichung, Umverteilung und die Rolle des Staates. Nenne die Textstellen, auf denen dein Urteil beruht.“

Bei einer solchen Prüfung ergibt sich aus den Programmen ein ziemlich klares Bild: Soziale Marktwirtschaft, Privateigentum, Wettbewerb und Eigenverantwortung – keine sozialistische Wirtschaftsordnung.

Im Zweifel gilt: selbst nachlesen, selbst prüfen und sich eine eigene Meinung bilden.

Schule und Zukunft

Schule muss die Grundlagen vermitteln – und vor allem beibringen, wie man lernt. Lernen lernen. Das wird angesichts der Möglichkeiten, die uns Künstliche Intelligenz bietet, immer wichtiger.

Ein Besuch der Leipziger Buchmesse ist weiterhin sinnvoll. Aber warum nicht genauso Deutschlands größte Industriemesse, die HANNOVER MESSE, besuchen? 2026 war dort Künstliche Intelligenz das Top-Thema. Welche Schulklasse fährt eigentlich zu solchen Technik- und Innovationsmessen?

Schule muss junge Menschen auf die Welt vorbereiten, in der sie morgen leben und arbeiten – nicht auf die von gestern.

Und eigentlich ist es eine sensationelle Zeit, zur Schule zu gehen und zu lernen. Diese Freiheit kommt so nie wieder. Wer gelernt hat, wie man lernt, dem fällt später vieles leichter.

Wohnen und soziale Fragen

Berlin braucht jedes Jahr rund 20.000 neue Wohnungen. 2025 wurden gerade einmal rund 11.000 fertiggestellt. Wer glaubt, dass wir so die Wohnungsnot lösen, muss erklären, wie.

Für die AfD sind zwei Dinge entscheidend: Den zusätzlichen Wohnungsbedarf begrenzen und endlich schneller bauen. Menschen ohne Bleiberecht müssen zurückgeführt werden, d.h. die Durchsetzung geltenden Rechts. Gleichzeitig müssen Vorschriften runter, Genehmigungen schneller werden und Bauen muss sich wieder lohnen.

Wie absurd langsam es inzwischen geht, zeigt Lichterfelde Süd: Von den ersten Projektüberlegungen bis zur Fertigstellung vergehen rund 25 Jahre für etwa 2.500 Wohnungen. In dieser Zeit wird ein Mensch erwachsen, erlernt einen Beruf und gründet ggf. schon selbst eine Familie.

Andere Parteien setzen dagegen auf noch mehr Regulierung, etwa ein Wohnungs- und Mietenkataster, in dem Wohnflächen, Mieten und weitere Daten erfasst werden sollen.

Wer jeden Quadratmeter verwalten will, schafft damit noch keinen Quadratmeter neuen Wohnraum.

Die AfD will bei landeseigenen Wohnungen zudem stärker diejenigen berücksichtigen, die bereits lange in Berlin leben und arbeiten. Wohn- und Berufsjahre sollen bei der Vergabe zählen.

Rückführung, schneller und günstiger bauen und die Menschen stärker berücksichtigen, die diese Stadt tragen – das ist unser Weg.

Mir ist sehr bewusst, was Alleinerziehende jeden Tag leisten: Kinder, Arbeit, Geld, Termine, Haushalt – und oft alles allein. Armutsfalle und völlige Erschöpfung sind reale Probleme.

Dabei ist mir etwas besonders wichtig: Eine alleinerziehende Mutter oder ein alleinerziehender Vater verdient Anerkennung für diese Leistung. Und Kinder dürfen niemals das Gefühl bekommen, sie seien eine Belastung, nur weil die Zeiten gerade schwierig sind.

Die AfD hat im Berliner Abgeordnetenhaus ganz konkret flexible Kinderbetreuung in allen Bezirken beantragt – mit besonderer Berücksichtigung Alleinerziehender. Betreuung muss auch dann funktionieren, wenn Arbeitszeit und normale Kita-Öffnungszeiten nicht zusammenpassen.

Aber es geht um mehr als Betreuung. Alleinerziehende müssen das Gefühl haben: Ich kann das schaffen. Und wir werden dabei nicht allein gelassen. Genau diese Wertschätzung müssen Gesellschaft und Verwaltung vermitteln.

Keine Willkür, kein Gefühl von Ohnmacht gegenüber einem Amt. Unterstützung, Verlässlichkeit und Respekt vor dem, was diese Familien jeden Tag leisten.

Und wenn genau das nicht funktioniert: beim AfD-Abgeordneten melden. Auch dafür sind wir da.

Die erste eigene Wohnung war immer ein besonderer Schritt: raus aus dem Elternhaus, rein in die Selbstständigkeit. Heute wird das immer mehr zum Luxus.

Die anderen Parteien reagieren darauf mit immer neuen Sonderlösungen: Azubi-Wohnungen, Studierendenwohnheime, besondere Kontingente und eigene Programme für einzelne Gruppen.

Das Problem dabei: mehr Sonderprogramme, mehr Sonderauflagen, mehr Verwaltung und mehr Bezugsbeschränkungen. Es ist genau das Gegenteil von dem, was wir brauchen.

Wir müssen die Ketten sprengen: weniger Vorschriften, schnellere Genehmigungen, geringere Baukosten und endlich wieder mehr ganz normale Wohnungen bauen.

Die AfD will bei landeseigenen Wohnungen außerdem stärker berücksichtigen, wie lange jemand bereits in Berlin lebt und arbeitet.

Junge Menschen brauchen nicht für jede Lebensphase ein neues staatliches Sonderwohnprogramm. Sie brauchen die Chance auf eine ganz normale eigene Wohnung.

Klima, Umwelt und Energie

Nein. Gute Fahrradwege sind sinnvoll, angenehm und sicher. Aber Verkehrspolitik darf nicht von der Frage ausgehen: Wie viel Platz können wir dem Auto noch wegnehmen?

Genau dort unterscheide ich mich von vielen proaktiven Fahrradaktivisten und Mobilitätsplanern. Für mich gilt: Platz ist für alle da – und dieser Platz muss so organisiert werden, dass Verkehr möglichst stressfrei funktioniert.

Wohin eine falsche Planung führt, zeigt das Nadelöhr Unter den Eichen/Schloßstraße. Dort stehen nicht nur Autos im Stau, sondern auch Busse, Taxen, Pflegedienste und Rettungsfahrzeuge. Wenn dann gesagt wird, daran könne man wegen des Mobilitätsgesetzes nichts ändern, halte ich dagegen: Jedes Gesetz kennt Ausnahmen, wenn die konkrete Situation es verlangt.

Wo es möglich ist, sollten Verkehrsströme getrennt werden: Radfahrer auf sicheren eigenen Strecken, Autos auf leistungsfähigen Fahrbahnen, Fußgänger mit ausreichend Platz und der ÖPNV ohne unnötige Behinderungen.

Das ist nicht nur angenehmer, sondern auch sicherer. Je weniger sich Verkehrsteilnehmer gegenseitig bedrängen, desto weniger Stress und Aggressivität entstehen.

Verkehrspolitik sollte nicht gängeln und gegeneinander ausspielen. Sie sollte dafür sorgen, dass alle möglichst sicher und stressfrei ans Ziel kommen.

Nein. Das Klima verändert sich. Und Klimaschutz darf nicht zur Panikmaschine werden.

„Gluthitze“, „Hitzetote“, die nächste Katastrophe – solche Meldungen wurden über Jahre nahezu im Dauerfeuer verbreitet. Selbst die vom RKI veröffentlichten Zahlen zu Hitzetoten sind keine gezählten Todesfälle, sondern statistische Schätzungen. Daraus wurden trotzdem häufig Schlagzeilen, die wie exakte Opferzahlen wirkten. In Italien oder auf Malta dürfte hier nach kein Leben mehr vorstellbar sein. Das ist totaler Quatsch.

Ich halte diese Art der Kommunikation für unverantwortlich. Sie hat Ängste geschürt, anstatt sachlich über Risiken und vernünftigen Schutz zu informieren.

Das Klima ist wichtig – aber längst nicht das einzige entscheidende Thema unserer Zeit. Für Deutschland ist heute vor allem bezahlbare und verlässliche Energie eine zentrale Wohlstandsfrage.

Unsere Klima- und Subventionspolitik hat uns dabei in eine Sackgasse geführt. Den Preis zahlen Haushalte an der Steckdose und Unternehmen bei jeder produzierten Ware.

Deshalb: technologieoffen denken. Günstige, verlässliche und möglichst dezentrale Energieversorgung, Forschung und technische Innovation statt immer neuer Verbote und Subventionen.

Umweltschutz: ja. Panik: nein. Bezahlbare Energie sichert unseren Wohlstand.

Ohne Wohlstand können wir uns auf Dauer auch keinen anspruchsvollen Umweltschutz leisten.

Deutschland ist wirtschaftlich stark geworden, weil wir über bezahlbare Energie, Industrie und Technologieführerschaft verfügt haben. Genau das gerät heute unter Druck.

Unsere hohen Sozial- und Staatskosten müssen erst einmal erwirtschaftet werden. Wenn die wirtschaftliche Leistung sinkt, bleiben am Ende nur zwei Möglichkeiten: Leistungen zurückfahren oder immer neue Schulden machen. Wer sich dauerhaft für den zweiten Weg entscheidet, bekommt am Ende beides: weniger Wohlstand und mehr Schulden.

Deshalb müssen Energie wieder bezahlbar, Produktion wieder attraktiver und technologische Spitzenpositionen wieder erreichbar werden.

Umweltschutz und Wohlstand gehören zusammen. Wer den Wohlstand zerstört, nimmt sich am Ende auch die Mittel für den Umweltschutz.

Krieg und Frieden

Ich fürchte: ja, wenn wir den jetzigen Kurs nicht ändern.

Die Muster machen mir Sorgen: massive Aufrüstung, immer höhere Rüstungsausgaben und eine Sprache, in der Krieg wieder zunehmend als etwas Planbares erscheint. Geschichte wiederholt sich nicht eins zu eins – aber ihre Warnzeichen sollte man ernst nehmen.

Gerade deshalb halte ich es für falsch, Gespräche mit Russland grundsätzlich abzulehnen. Mit wem soll man über Frieden reden, wenn nicht mit dem Gegner? Auch 2022 wurde zwischen Russland und der Ukraine ernsthaft verhandelt. Diese Gespräche scheiterten – aber sie zeigen, dass Verhandlungen möglich sind.

Selbst die Kirchen bereiten sich inzwischen mit Konzepten auf Seelsorge im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall vor. Das kann vernünftige Vorsorge sein. Es zeigt aber auch, wie ernst die Lage inzwischen genommen wird.

Mein Maßstab ist einfach: Alles tun, damit es gar nicht erst zum Krieg kommt. Gesprächskanäle offenhalten, reden und verhandeln – gerade dann, wenn es schwierig wird.

Oder, wie der Helmut Schmidt zugeschriebene Satz lautet:

„Lieber hundert Stunden umsonst verhandeln, als eine Minute schießen.“

Ja. Auch die AfD tritt für die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht ein. Dazu gehören nicht nur Wehrdienst, sondern auch das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und der Ersatzdienst.

Ich halte einen solchen Dienst für sehr sinnvoll. Wer in einem Land mit vielen Rechten und Freiheiten lebt, kann für eine begrenzte Zeit auch Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen – bei der Bundeswehr oder im zivilen Dienst.

Ich selbst habe meinen Wehrdienst als Sanitätssoldat geleistet. Das war eine prägende Erfahrung, die ich heute in meinem Leben nicht missen möchte.

Damals hieß es manchmal: „Was willst du bei der Bundeswehr? Da hängst du doch nur ab, da passiert nichts.“ Meine Antwort war: Zum Glück. Eine Armee im Einsatz will doch hoffentlich niemand.

Persönliche Haltung und Person

Ja. Ich glaube an den lieben Gott und an den Schöpfer.

Manchen fällt die Vorstellung schwer. Mein Pastor hat es uns im Konfirmandenunterricht sehr einfach erklärt: Wenn ihr euch Gott nur schwer vorstellen könnt, dann stellt ihn euch wie den besten Freund vor. Einen Freund, der zu einem steht, auch wenn man Mist gebaut hat. Einen, der sich mit einem freut, wenn etwas gelingt – und der besonders dann da ist, wenn man ihn wirklich braucht. Im Gebet sprecht ihr mit ihm.

Heute beschäftigt mich ein Satz von Werner Heisenberg (1901–1976, Nobelpreis für Physik 1932):

„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch (nicht an Gott glaubend); aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“

Was bedeutet das? Das herauszufinden lohnt sich – Spannung garantiert!

Mit ihrer Gründung bin ich 2013 in die AfD eingetreten, weil ich überzeugt war, dass Deutschland eine politische Alternative zu vielen damaligen Entwicklungen braucht.

Bis heute geht es mir um einen handlungsfähigen Staat, sichere Grenzen, Rechtsstaatlichkeit, wirtschaftliche Vernunft, Technologieoffenheit und eine Politik, die Frieden als zentrale Aufgabe begreift.

Ich muss nicht jede Äußerung jedes Parteimitglieds teilen. Entscheidend ist, für welche politischen Ziele ich selbst stehe und Verantwortung übernehme.

In der AfD habe ich dafür den größten politischen Raum gefunden. Diese Freiheit habe ich in keiner anderen Partei gesehen. Es braucht unbedingt Gemäßigten, um Provokateure, Glücksritter und U-Boote zu mäßigen.

Für Schülerinnen und Schüler ganz konkret: Sicherheit an den Schulen spürbar herstellen. Gewalt, Bedrohungen und Waffen haben dort nichts verloren. Die AfD will hier klare Regeln und klare Konsequenzen. Das gehört zu unserem 100-Tage-Programm.

Und etwas, das praktisch sofort umsetzbar ist: Gendern raus aus der öffentlichen Verwaltung und aus der Schule. Behörden und Schulen sollen verständliches, korrektes Deutsch verwenden.

Damit steht die AfD übrigens nicht mehr allein. Die CDU wirbt inzwischen mit „Weniger gendern. Mehr lesen, schreiben, rechnen.“ Auch das BSW will Genderzeichen aus den Schulen heraushalten. Der Unterschied: Wir wollen es nicht nur weniger – wir wollen eine klare Regel.

Das sind zwei Dinge, bei denen man nicht erst jahrelang planen muss.

Man muss sie nur wollen.

Weil eine grüne Jacke mir gut steht.

Die Farbe ist kein politisches Bekenntnis. Man muss nicht hinter allem sofort eine politische Botschaft vermuten.

Außerdem ist Steglitz-Zehlendorf der grüne Bezirk – mit seinen Parks und Wäldern. Und das war er schon, bevor die Grünen da waren.

Die Farbe Grün sollten wir ihnen deshalb auch nicht vollständig überlassen.

Der Name geht auf den fünftägigen Blackout in Zehlendorf im Januar 2026 zurück. Bei minus acht Grad waren rund 100.000 Menschen ohne Strom und teilweise auch ohne Heizung. Am REWE in der Ladiusstraße haben wir ein Hilfscamp aufgebaut und rund um die Uhr versucht, Menschen mit warmen Speisen und Getränken, Informationen und ganz praktischer Hilfe durch diese Tage zu bringen.

In einer solchen Situation braucht es jemanden, der den Überblick behält, Orientierung gibt und Menschen zusammenbringt. Daher der „Lotse“.

Was damals geschah, habe ich in dem Film „Der Lotse – Fünf Tage Blackout in Zehlendorf“ festgehalten.

Film „Der Lotse“ ansehen

Rudi ist verstorben. Viele kannten mich über Jahre nur mit Rudi an meiner Seite. Er gehörte schon zu unserem Haus, bevor wir dort einzogen, und wurde später mein ständiger Begleiter – für manche war ich einfach „Der Mann mit dem Hund“.

Im Mai 2025 kam Rudi durch ein tragisches Unglück ums Leben. Ich habe darüber bislang öffentlich nichts geschrieben. Doch da mich inzwischen immer wieder Menschen aus dem Kiez nach ihm fragen, möchte ich nun erzählen, was passiert ist – und natürlich auch, was für ein besonderer Hund Rudi war.

Die ganze Geschichte von Rudi erzähle ich in einem eigenen Beitrag.